Mallorca-Pass lockt mit vielen Vorteilen

Mallorca-Pass lockt mit vielen Vorteilen


Mallorca ist ein bei den Europäern besonders beliebtes Reiseziel. Die größeren Ferienorte verteilen sich vor allem entlang der Süd- und der Westküste. Viele Touristen möchten die Gelegenheit nutzen und während ihres Urlaubs auch die lebendige Hauptstadt der Insel zu entdecken – Palma de Mallorca. Wenn nicht ohnehin schon in deren Nähe genächtigt wird, dann gilt es zumindest einen Tagesausflug dorthin zu unternehmen. Mit vielen preislichen Vorteilen lockt vor allem die vor einigen Jahren eingeführte Gästekarte – der Palma-Pass.


Die Anfänge der Gästekarte

Die Gästekarte wurde im Jahr 2014 von der Stadtverwaltung von Palma de Mallorca als „Palma-Pass“ vorgestellt. Dabei handelte es sich um eine bereits seit längerem geplante Rabattkarte, speziell für Urlauber. Diese konnte für unterschiedliche lange Zeiträume gekauft werden. So bezahlte man für den 48-Stunden-Pass 34,00 Euro und für die Ausführung als 72-Stunden-Pass waren 41,00 Euro fällig.


Der Preis des sogenannten „Palma-Passes“ enthielt dabei unter anderem kostenlosen Zugang zu zehn Museen und Sehenswürdigkeiten in und um Palma, so zum Beispiel das Museum Fundación Miró, das Castell Bellver mit zugehörigem Museum oder auch die berühmte Kathedrale der Stadt. Auch lockte das Angebot mit zehn kostenlosen Fahrten mit den Stadtbussen, den Transfer vom und zum Flughafen mit dem Bus, sowie mit diversen Rabatten in mehreren Geschäften und Restaurants in Palma.


Da der im Oktober 2014 eingeführte „Palma-Pass“ von den Touristen nicht so gut angenommen wurde, wie von der Stadtverwaltung zunächst erwartet, erfolgte zum Sommer des Jahres 2016 eine Preisreduzierung. Auch wurde die Zwei-Tages-/48-Stunden-Variante wieder eingestellt. Die 3-Tages-Gästekarte mit einer Gültigkeit von 72 Stunden wurde preislich von zuvor 41,00 Euro auf nunmehr 33,00 Euro heruntergesetzt. Hinzu kam außerdem die Alternativen „Palma-Pass Express“ mit längerer Gültigkeit (sieben Tage) aber wesentlich weniger Preisvorteilen mit nur drei zusätzlichen kostenfreien Eintritten in Sehenswürdigkeiten/Museen und ohne die Gratis-Busfahrten. Für Familien gab es zudem den „Palma-Pass Family“.


Vom Palma-Pass zum Mallorca-Pass

Wie das Tourismusdezernat im vergangenen Jahr mitteilte, wurde das Angebot des „Palma-Passes“ zum Sommer 2017 eingestellt, da der Vertrag mit dem Partnerunternehmen Neoturismo ausgelaufen war. Man arbeite bereits an einem neuen Produkt, welches noch in diesem Jahr vorgestellt werden soll. So heißt zumindest es in der Online-Zeitschrift MallorcaMagazin.


Eine Alternative zu dem bisherigen Palma-Pass bietet allerdings bereits seit März 2017 der Mallorca-Pass. Dieser wird seitens des Hamburger Unternehmens Turbopass angeboten, einem Anbieter von City-Pässen für verschiedenste Städte weltweit. Der Mallorca-Pass eignet sich nicht nur für Touristen, sondern bietet auch Einheimischen die Möglichkeit ihre Heimatinsel zu entdecken und dabei in den Genuss von verschiedenen Preisvorteilen zu kommen. Die Vorteilskarte kann mit verschiedener Gültigkeit erworben werden; für ein, zwei, drei, fünf oder sogar bis zu sieben Tage. Je nach Gültigkeitsdauer und Alter der Person, variieren verständlicherweise die Preise.


Eintrittspreise zu vielen Sehenswürdigkeiten und Museen auf der Insel sind mit den Kosten für den Mallorca-Pass bereits beglichen. Viele der Attraktionen, an denen gespart oder auch kostenloser Eintritt gewährt wird, finden sich auch weiterhin in und um Palma. Aber auch in anderen Teilen der Insel kann gespart werden, ebenso bei Rundfahrten, bei Freizeitparks und Co. Freie Eintritt gibt es beispielsweise weiterhin für Palmas Kathedrale aber auch für die mystischen Höhlen von Porto Cristo. Rabatte werden auch weiterhin in mehreren Restaurants, Geschäften und weiteren Lokalitäten gewährt.

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