Radrouten auf der mallorquinischen Insel

Mallorca hat eine unglaubliche Vielfalt an Freizeitaktivitäten zu bieten. Angefangen beim Beachvolleyball und Sonnenbaden, über Wellenreiten und Höhlenbesichtigungen, bis hin zu Ausflügen mit der Yacht oder eben mit dem Fahrrad. Doch wo lässt es sich am besten Radeln? Hier ein kleiner Überblick:

Die verschiedenen Radrouten führen entlang malerischer Kulissen, durch satt-grüne Hügellandschaften, bewaldete Regionen und vorbei an Obstplantagen und Sandstränden. Mallorca zeigt präsentiert sich in all ihren Facetten.


Radwege auf der Insel

Radwege gibt es auf der mallorquinischen Insel der verschiedensten Art. Offizielle Wege sind als solche mittels Schilder gekennzeichnet. Diesen kann man auch die Länge und den Verlauf der jeweiligen Strecke entnehmen, sowie der bestehende Höhenunterschied unterwegs. Für Familienausflüge bieten sich insbesondere die Küstenradwege im Süden an, da dieser vergleichsweise über einen recht flachen Streckenverlauf verfügen. Viele Wege führen auch direkt an der Strandpromenade vorbei, so bietet es sich an sich Badeklamotten einzupacken und unterwegs einen Halt am türkisblauen Meer einzulegen.

Bei Radfahrern beliebt ist vor allem auch das Tramuntana-Gebirge. Die Strecken sind kurvenreich und verlaufen über mehrere Höhenebenen. Möchte man eine Langstrecken-Radtour unternehmen, so kann man die Tour durch die Serra de Tramuntana wählen. Diese startet in Paguera und hat ihr Ziel im etwa 110 Kilometer entfernten Port de Sóller. Das Gebirge hält zudem jede Menge Pfade für Mountainbiker bereit. Auch wenn der Anstieg auf die Bergkämme wohl etwas mühsam erscheint, so lohnt sich dieser spätestens dann, sobald man oben angekommen ist und den Ausblick genießen kann. Schließlich geht es durch das abwechslungsreiche Gelände wieder abwärts – eine gute Federung ist hierbei unverzichtbar. Allerdings sollte man schon im Vorfeld etwas über die Wege erkundigen, denn manche führen über Privatgelände. Idealerweise unternimmt man eine solche Tour also mit einem ortskundigen Guide, der genau weiß, welche Route sich am ehesten eignet.

Genauso wie eine Radtour zum nördlichsten Punkt Mallorcas, dem Cap Formentor, ist auch die Straße, welche nach Sa Calobra führt, bekannt. Letztere ist eher für Fortgeschrittener Radfahrer, wenn nicht sogar nur für Profis geeignet, da man über zehn Kilometer einen Höhenunterschied von knapp 800 Meter zu überwinden hat. Die engen Kurven vereinfachen die Strecke nicht unbedingt – im Gegenteil. Die Strecke bis zum Cap Formentor, beispielsweise von Alcúdia aus, eignet sich insbesondere für Liebhaber des Rennrades. Genauso auch diese, welche Alcúdia mit Lluc, über Pollença verbindet.